Joohopia Template

Newsticker

Autoren-Log In

Karitatives

Möchten Sie Ihr Anliegen hier publizieren? Dann diesem Link folgen!

 
 

Königlicher Hut am Ende doch für etwas gut PDF Drucken E-Mail
Politik
Autor: Christian Holger Strohmann   
Donnerstag, den 02. Juni 2011 um 19:22 Uhr

Nach Meinung mancher Medien hätte das gute Stück gar ihren Ruf ramponiert und Millionen waren Augenzeugen. Prinzessin Beatrice, die Tochter von Prinz Andrew und Sarah Ferguson trug zur Hochzeit ihres Cousins William eine eigenwillige Kreation auf ihrem adeligen Haupt, die sowohl unter den geladenen Gästen in London als auch an den Fernsehschirmen dieser Welt zu zahllosen belustigten oder gehässigen Interpretationen anregte.

Die Prinzessin selbst nahm diese globale Aufgeregtheit ganz gelassen und zeigte sich kurz darauf am 23.Mai 2011 auf der Blumen-Show in Chelsea sehr anmutig und züchtig mit einer diskreten Kopfbedeckung , die ihr viele Sympathien zurück eroberte.

Ein zweites Leben als Fundraiser


Dennoch erfreute sich die krönende Kletterpflanze vom königlichen Hochzeitfest eines unerwarteten zweiten Lebens, als der schlagzeilenträchtige Phantasie-Hut plötzlich zum Fundraiser für die Arbeit des Kinderhilfswerkes der Vereinten Nationen (UNICEF) avancierte.

Der blass-rosa Kopfschmuck, den Prinzessin Beatrice anlässlich der Hochzeit des Herzogs und der Herzogin von Cambridge am 29. April 2011 in Englands Hauptstadt zur Schau trug, was sofort zum Verriss durch tatsächliche und selbst ernannte Modekritiker führte, wurde auf dem eBay-Internetportal zur Auktion angeboten. Der Erlös sollte zu gleichen Teilen UNICEF und der nicht-staatlichen Hilfsorganisation “Children in Crisis” zu Gute kommen.

UNICEF ist im gesamten System der Vereinten Nationen die Organisation, die am erfolgreichsten Prominente als Botschafter einsetzt oder selbst deren Devotionalien versteigert, um wichtige Projekte zu finanzieren.

Bieter im Kaufrausch für einen getragenen Hut mit schlechter Presse


Die Versteigerung, die am 12. Mai eröffnet wurde, brachte es innerhalb einer Woche auf 83 Gebote, von denen das höchste bei 50.400,05 Pfund lag. Dabei überboten sich Hut-Fans und Beatrice-Verehrer aus der ganzen Welt – von Australien über Bulgarien, Kanada und Singapur bis nach Schweden, Großbritannien und den USA.

Die Prinzessin war äußerst überrascht über den Hype, den ihr von Modist Philip Treacy gestalteter Hut versursacht hatte. „Wer immer am Ende den Zuschlag erhält, sollte so viel Spaß an diesem putzigen Teil haben, wie ich”, sagte Beatrice. „Ich hoffe, dass er eine Menge Geld einbringt, um Kindern zu einer besseren Zukunft zu verhelfen”.

Katie Morrison, eine Sprecherin für die britische UNICEF-Kommission, sagte, dass sie nicht einen solchen Kaufrausch der Bieter in der ersten Woche erwartet hatte. „Es ist wundervoll, dass etwas, das eine so durchwachsene Presse hatte, am Ende gut genug ist, Geld für bedürftige Kinder aufzubringen”, freute sie sich. „Wir sind erstaunt und entzückt“.

 

90.000 Euro für Kinder aus dem Hut gezaubert


Die britische UNICEF-Vertreterin erklärte, dass die Hälfte der beim Zwischenstand gebotenen Summe ausreicht, um Moskitonetze gegen Malaria für 6.000 Familien, genügend Wasserpumpen, um 75 Dörfer mit klaren Trinkwasser zu versorgen, oder ausreichend Impfstoff, um 70.000 Kinder gegen Masern zu schützen, angeschafft werden könnten.

Diese UNICEF-Rechnung lässt sich sicher sogar noch erweitern, denn beim letzten Zuschlag zum Abschluss der Online-Auktion am 22.Mai ging das viel geschmähte royale Monstrum für 81.100,01 Pfund – das sind über 90.000 Euro - an einen anonymen Bieter.

Der Hut, der 90.000 Euro für Kinder  brachte.

© www.mikestone.co.uk

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 10. Juni 2011 um 19:45 Uhr
 

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren

Werbung

   
 
Copyright © 2017 Independent Pressgroup. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.

 

tmpl by joohopia