Joohopia Template

Newsticker

Autoren-Log In

Karitatives

Möchten Sie Ihr Anliegen hier publizieren? Dann diesem Link folgen!

 
 

Fukushima: Hungersnot in Japan - Tsunami-Überlebende in Gefahr PDF Drucken E-Mail
Umwelt
Autor: Celia de Rosa   
Donnerstag, den 17. März 2011 um 16:20 Uhr

(Reuters) - Knapp eine Woche nachdem ihre Heimatstadt von einem Tsunami vernichtet wurde, sind die etwas mehr als  Tausend  Überlebenden des kleinen japanischen Fischerdorfs Otsuchi in großer Not.

Ohne Wasser und Strom und nur mit wenig Nahrung, halten die Überlebenden zusammen aus in einer von drei Notunterkünften am Rande von dem, was von der Stadt geblieben ist. "Man kann nicht einmal die Hände waschen oder das Gesicht", sagt der 72-Jährige Katsu Sawayama, in der Mitte des Lagers der Stadt, in der mehr als die Hälfte der 17.000 Einwohner noch vermisst werden. Zusätzlich zu ihren Leiden kommt nun ein schwerer Schneesturm, Temperaturen stürzen auf unter Null und der Schnee bedeckt einen Hektar der Tsunamihinterlassenschaft.

Während die internationale Aufmerksamkeit Japans Bemühungen gilt, Schäden des betroffenen Atomkraftwerks Fukushima zu vermeiden, kämpfen die Überlebenden in dem Auffanglager um das blanke Überleben.
Nach offiziellen Darstellungen werden 5.000 Tote benannt, indessen sind Tausende als vermisst gemeldet und das Endergebnis wird kontinuierlich nach oben korrigiert.

Über 850.000 Haushalte im Norden sind noch ohne Strom, wie Tohuku Electric Power Co., sagte, während die Regierung einräumte, dass wenigstens 1,5 Millionen Haushalte ohne fließendes Wasser seien.

"Es gibt einige Fälle von Austrocknung", sagte Eric Ouannes, Generaldirektor für Médecins Sans Frontières in Japan, nachdem er Lager im Norden Miyagi und der Iwate Präfekturen besuchte.

"Wir sehen kleinere gesundheitliche Probleme, aber diese können sich verschlechtern. Wir haben die Behandlung für ältere Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes und Herz-Kreislauf-Probleme begonnen", fügte er hinzu.

Wie Zehntausende Menschen entlang der Nordostküste Japans haben die Überlebenden Otsuchis nirgendwo Alternativen, um woanders hinzugehen. Die Mahlzeiten sind kaum ausreichend, um sie am Leben zu erhalten - ein halbes Reisbällchen und eine kleine Schüssel Miso-Suppe ist ein Luxus, ein Stück Brot  könnte reichen, um eine Familie mit drei Personen zu ernähren.

"Was sie uns geben, haben wir dankbar empfangen. Zumindest essen wir drei Mal am Tag", sagte Sayawama.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. März 2011 um 16:54 Uhr
 

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren

Werbung

   
 
Copyright © 2017 Independent Pressgroup. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.

 

tmpl by joohopia