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Radioaktives Caesium im AKW Fukushima/Japan ausgetreten PDF Drucken E-Mail
Umwelt
Autor: Celia de Rosa   
Samstag, den 12. März 2011 um 09:35 Uhr

Nach dem verheerenden Erdbeben in Japan sind beide Atommeiler, die in 250 km Entfernung von Tokyo errichtet wurden, von einer Kernschmelze betroffen. Die Wahrscheinlichkeit eines atomaren GAU (größter anzunehmender Unfall) ist wohl bereits Realität, nachdem die Atomenergiebehörde Kyodo heute am frühen morgen den Austritt von Caesium gemeldet hat.

 

Die Radioaktivität steigt an, Erinnerungen an Tschernobyl werden wach.

Im Unterschied zu Tschernobyl aber informieren die japanischen Behörden die ausländischen Helfer und Beobachter. Rettungsteams aus Deutschland werden angefordert, Angela Merkel sichert Japan Hilfe und Unterstützung beim Wiederaufbau des schwer getroffenen Landes zu.

Bisher gibt es ca. 1000 Todesopfer zu beklagen, ca. 800 Menschen gelten als vermisst. Ein ganzer Personenzug ist bislang nicht auffindbar. Die Regierung schickt nunmehr 50.000 Soldaten in die Krisenregion, um den Notfall abzumildern.

Auch das absinkende Kühlsystem des zweiten Reaktors, Fukushima-Daiichi, berge wegen drohendem Batterieausfall die Gefahr eine Kernschmelze . Bewohner im Radius von 3km zum AKW wurden bereits evakuiert.

Zu hoffen bleibt, daß es den Behörden gelingt, die Kühlung der Brennelemente aufrecht zu erhalten, da ansonsten eine Explosion wie in Tschernobyl 1986 passieren kann.

Die Auswirkungen und Folgen dieses Reaktorunglücks waren langfristig und vielfältig, angefangen von erhöhten Totgebburtsraten von ungeborenen Kindern, Krebserkrankungen, erhöhte Fehlbildungsraten und diverse andere Erscheinungen sind bis heute zu spüren.

UPDATE: Explosion gemeldet

Die Atomenergiebehörde teilte mit, daß vor wenigen Minuten eine Explosion im AKW Daiichi stattgefunden habe, bei der vier Menschen verletzt worden seien und die Aussenhülle des Reaktors gesprengt worden sei.

Quelle:Welt.de/DPA

 

UPDATE 17:14 Uhr: Stufe 4 von 7 bei atomarem Störfall erreicht

Laut japanischen Berichten soll im Unterschied zu Tschernobyl keine radioaktive Verseuchung über die Luft stattfinden, sondern die Kernschmelze solle angeblich in den Untergrund ablaufen.

 

  • Bildnachweis

Wikipedia.org

UPDATE 11:30 13.03.2011

Kernschmelze bestätigt: "Es kann sein, daß es eine geringe Kernschmelze gab".

Diese seltsame Formulierung, die an "sie ist geringfügig schwanger" erinnert, teilte Regierungssprecher Yukio Edano der Öffentlichkeit mit.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. März 2011 um 11:45 Uhr
 

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