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Stadttheater Duisburg und die Philharmony zeigen Herz für das Djäzz PDF Drucken E-Mail
Diverses
Autor: Katinka Callas   
Donnerstag, den 24. Februar 2011 um 22:03 Uhr

Das Große zeigt Herz dem Kleinen gegenüber, wäre hier das übergeordnete Thema. Nun, um was geht es hier? Seit kurzer Zeit gibt es in Duisburg eine Kampagne, die da lautet: I ♥ Djäzz.


Nachdem regelmäßig Beschwerden von Anwohnenden über Besucherinnen und Besucher des Clubs Djäzz beim Ordnungsamt der Stadt Duisburg vorlagen, ordnete es im November 2010 an, den Betreiber des Clubs Djäzz aufzuerlegen, am Wochenende ab 22.00 Uhr die Musik leiser zu drehen, und ab 1.00 Uhr morgens auch am Wochenende zu schließen.

Das Djäzz wird seit 2003 als Kulturkneipe, im Herzen der Innenstadt von Duisburg, betrieben. Es bot Menschen den Raum, ob professionell oder autodidaktisch kreativ schaffend, sich zu präsentieren. Für die professionell agierenden Kunstschaffenden bot es einen Freiraum, sich von der experimentierfreudigen Seite zeigen zu können, und für die autodidaktisch Aktiven bedeutete es, sich auszuprobieren, um zu erkunden, wie das Publikum auf das, was sie machen, reagieren.

Das Djäzz agierte in Eigenregie, daß heißt, es generierte hauptsächlich die Einnahmen am Wochenende durch Kulturprogramm oder Partys. Sogar der berühmte Reggaemusiker Gentlemen aus Deutschland trat im Djäzz auf.

Am 29. Januar 2011 gab es eine Kundgebung in der Innenstadt für den Erhalt des Kulturclubs Djäzz, die von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, sowie Initiativen und den Kulturschaffenden, die im Djäzz auftraten, mit getragen wird.

Es gibt eine Petition, die an den Oberbürgermeister Herrn Adolf Sauerland gerichtet ist, um ihn daran zu erinnern, bei der Suche nach einer geeigneten neuen Lokalität das Djäzz zu unterstützen, gemäß des Ratsbeschlußes vom 17.01.2011 http://www.ilovedjaezz.de/index.php?option=com_petitions&view=petition&id=9&Itemid=8.

Der Intendant Dr. Alfred Wendel des Stadttheaters Duisburg ließ sich mit dem Plakat I ♥ Djäzz fotografieren, um so für den Erhalt des Djäzzs mit einzustehen, denn auch die dort unter Vetrtrag genommenen Kulturschaffenden und die Musizierenden der Philharmony haben ebenso ein Interesse, daß auch im Kleinen, frei von öffentlichen Geldern, sich kulturell in Duisburg etwas bewegt.

Die offiziell anerkannte Kultur, durch den Intendanten Herrn Dr. Alfred Wendel stellvertretend repräsentiert, ist offenbar frei von Berührungsängsten der sogenannten Subkultur.

Es gilt vor Allem für die nahe Zukunft, alle Parteien, den Betreiber von Djäzz, die Anwohnenden, die sich belästigt fühlen, die Kulturschaffenden, die Besucherinnen und Besucher, als auch das Ordnungsamt an einen Tisch zu bekommen, um einen gemeinsamen Konsens zu finden, damit Alle sagen können: Wir ♥ Djäzz.

Wer mehr wissen möchte, kann sich hier informieren http://www.ilovedjaezz.de .

 

  • Bildnachweis


Foto: © Raimond Spekking / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0 & GFDL

Foto: Google Maps

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 26. Februar 2011 um 12:54 Uhr
 

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