Joohopia Template

Newsticker

Autoren-Log In

Karitatives

Möchten Sie Ihr Anliegen hier publizieren? Dann diesem Link folgen!

 
 

Pflanzliche Produkte wie Tofu und Soja - eine gute Alternative zu Fleisch PDF Drucken E-Mail
Gesundheit
Autor: Toshite Taberu Hitodesu   
Dienstag, den 22. Februar 2011 um 21:19 Uhr

RindfleischEs gibt viele unterschiedliche Gründe, um mit dem Fleischessen aufzuhören. Viele tun es aus  Liebe zum Tier, sehr viele aber auch aus gesundheitlichen Gründen. Andere wiederum finden die Vorstellung, Leichenteile zu essen, seien es nun Tiere oder Menschen, einfach widerlich und pervers.

Wir Menschen benehmen uns auf diesem Planeten wie eine  Besatzungsmacht


Wir ermorden die Bewohner und pferchen sie ein in kleine Käfige, wir verknechten und entrechten sie, wir lassen ihnen bei allem keinerlei Würde. Bei alledem schadet der Mensch seiner Gesundheit sogar noch selbst. Wie schädlich und überflüssig  das Fleischessen ist, wird leider viel zu selten bedacht.


Die "Stuttgarter Zeitung" schreibt: In der Nationalen Verzehrsstudie II, einer bundesweiten Erhebung der Essgewohnheiten, gaben 1,6 Prozent der fast 20.000 Befragten an, Vegetarier zu sein. Andere Untersuchungen kommen zu noch höheren Ergebnissen.

Auch Tiere wollen leben

Wie Menschen, haben Tiere das Recht auf Leben und Glück, auf Unversehrtheit und Würde, auf Freiheit und Entfaltung.
Aber nicht nur Tiere mit schönen Augen oder weichem Fell, welche für uns allgemein als "niedlich" und "knuddelig" gelten, auch Krusten- und Schuppentiere, wie Hummer, Fische oder Haie, haben ein uneingeschränktes Lebens-Recht. Diese Tiere werden oft am schlimmsten verfolgt und auf unvorstellbar grausame Art und Weise umgebracht.

Fische zum Beispiel haben bei uns Menschen keinen sehr hohen Stellenwert. Vielleicht, weil sie uns so fremd erscheinen oder weil sie in einem anderen Element leben, dem Wasser. Sie werden behandelt, als ob sie keine Schmerzen fühlen würden.

Dabei gibt es sogar wissenschaftliche Studien, dass der Octopus über eine  recht hohe Intelligenz verfügt.

Aber auch an das Schicksal der Pferde, Strauße,Schafe und Kühe denken nur wenige. Zu viele Tiere leiden für den Fleischgenuß.

Von Rinderwahnsinn, Salmonellen und Vogelgrippe soll hier nicht die Rede sein. Genausowenig von Hormonen zur Wachstumsförderung oder Beruhigungsmitteln, die dem Tier vor der Schlachtung verabreicht werden, damit es noch lebt, wenn es für den Fleischkonsum ausbluten muß. Es geht hier einmal nur um die natürliche Beschaffenheit von tierischem Fleisch.

Gegen alle wissenschafftlichen Erkenntnisse über die Schädlichkeit von Fleisch kämpft die Fleischindustrie mit allen Mitteln für das angeschlagene Image ihrer Produkte. Ihre Kernaussage: Fleisch ist gesund, macht jung, aktiv, sexy. Dagegen spricht, dass die Bevölkerungsschichten mit dem größten Fleischkonsum die meisten Probleme mit Herz-Kreislauferkrankungen, Arterienverkalkung, Diabetes und Gicht haben.

Je niveauloser und primitiver  die Reklame, desto mehr spricht sie das Gros der Fleischkonsumenten an. Abgeschnittene Baby-Schweinsköpfe, angerichtet vom Sternekoch als Spanferkelchen, erinnern den Vegetarier einzig und allein an die Unsitte der Schrumpfköpfe, die die Papua aus den Schädeln ihrer menschlichen Opfer machen, um an deren Kraft zu gelangen.

Die Forschungsergebnisse der letzten Jahre können belegen, daß vegetarische Ernährung mit Pflanzenkost, Milch und Eiern für die Gesundheit deutlich besser ist, als eine Mischkost, die auch Fleisch und Fisch beinhaltet.

Doch warum ist Fleisch, speizell fettes wie Schwein, ungesund?

Fleisch enthält viele Proteine, die unser Körper benötigt, doch enthält das meiste Fleisch, das man auf dem Markt erwerben kann, viele Schadstoffe.

Schweinezüchter füttern ihre Tiere mit Antibiotika angereichertem Futter, damit diese nicht krank werden und Tierarztkosten verursachen oder zur schnellen Mast, ebenso wie Zuckerersatzstoffe, um beim Schwein Hunger zu produzieren und die Mast zu beschleunigen. Ein krankes Schwein könnte immerhin den gesamten Bestand gefährden. Allerdings baut der Körper das Antibiotikum nicht so schnell ab, dass es sich nach der Schlachtung nicht mehr im Körper des Tieres befindet. Folglich nehmen wir mit jeder Scheibe Schinken, jedem Schweineschnitzel und jedem Telle Schweinerippchen unwissend Antibiotika in unserem Körper auf.

Dieses Antibiotikum ist schädlich für den Körper, da es Bakterien, die es nicht abtötet,  gegen das Mittel immun macht, und so kann uns eine Grippe viel schwerer kommen, als sie es ohne hin schon tut, immerhin haben die Viren einen Schutz gegen das Antibiotika entwickelt.

Wer zu viel Fleisch isst, der isst auch mehr Eiweiß, als er überhaupt braucht. Zu viel Eiweiß begünstigt die Entstehung von Nierensteinen und Osteoporose. Desweiteren ist Fleisch sehr purinhaltig, das begünstigt die Entstehung von Gicht. Fleisch beinhaltet auch viele ungesättigte Fettsäuren, die eine Mehrbelastung für die Gefäße bedeuten und dadurch die Ursache für Arteriosklerose sein kann. Außerdem ist Übergewicht oft eine Folge von zu viel fettem Fleisch wie z.B. vom Schwein.

Alle Schadstoffe, die durch midnerwertiges oder belastetes Futter (siehe Dioxinskandal) aufgenommen haben, isst zuguterletzt auch der Mensch beim Verzehr des toten Tieres.

 

Tiere sind Lebewesen wie der Mensch

Auch wenn sie minderintelligent sind, wenn sie sich von uns abrichten und alles gefallen lassen, selbst dann, wenn sie sich nicht gegen unsere Zerstörungswut wehren: Tiere sind und bleiben Lebewesen und Mitbewohner unseres Planeten. Wie wir, haben sie einen natürlichen Überlebensinstinkt. Die meisten Menschen in Europa sehen es als Skandal, dass in Asien, insbesondere Thailand, Hunde und Katzen gegessen werden.
Die Inder sehen es als inakzeptabel, das man in Europa und Amerika, so wie fast jedem anderen Land auf unserem Planeten, Kühe isst. Wo liegt der moralische Unterschied zwischen der Tötung Hund und Kuh? Und wer legt diesen fest?

Die Erklärung ist ganz einfach: Ein Hund ist niedlich, kuschelig, meistens pelzig und weiß, wie er uns um die Pfote wickeln kann, alleine mit seinem Blick, er gilt als Freund des Menschen, als fühlendes Wesen.  Eine Kuh hingegen wurde zur Nutzung gezüchtet und mit Blick auf ihren Tod für ein Leben bis zum Augenblick der Schlachtung produziert, sie steht auf der Weide, frisst ihr Grass und interessiert sich nicht weiter dafür, wenn wir mit einem Teller Nudeln vor ihr stehen.

Dadurch, dass niemand mehr gezwungen ist, der Kuh selbst das Fell über die Ohren zu ziehen, macht es uns nichts aus, dass wir vom Metzger die ordentlich zerteilten Fleischstücke aus der Theke mitleidslos kaufen und verzehren. 

Woher nehmen wir uns also das Recht, einen Hund im Haus zu halten, ihn zu pflegen und zu hegen, ihn zu lieben und ihn zu bemuttern, während wir der Kuh gerade geborenes Kalb nehmen, dieses mit Milchaustauscher füttern, um  sie ihr als Milchzapfsäule zu verwenden?

Wie ein Hund, hat auch eine Kuh, ein Schwein oder ein Huhn Gefühle. Wie ein Hund können diese Tiere Angst empfinden und sich freuen. Wie ein Hund, brauchen sie die Nähe anderer, auch wenn es Artgenossen sind, ein Huhn lebt genauso wie ein Kaninchen lieber in der Gruppe als alleine in einem Käfig um dort Tag für Tag Eier zu legen bis es stirbt.

 

Vielleicht sollten wir uns diese Aspekte mal durch den Kopf gehen lassen, von Kuhmilch auf Sojamilch umsteigen, von Fleisch auf Tofu und die Kuh auf der Weide nicht als Nutztier, sondern als fühlendes Wesen sehen.


Wir sollten uns immer vor Augen halten, dass das Schnitzel in der Pfanne, genauso mal ein Lebewesen war, wie es der Hund auf unserem Teppich ist, und dass der Hummer im Restaurant, genauso Schmerzen empfindet, wenn er getötet und gekocht wird wie die Affen, die in Asien verzehrt werden. Denn Einsicht ist der erste Schritt zu einer besseren Ernährung und zur Achtung vor dem Leben.

 

  • Bildnachweis

Rindfleisch in der Metzgerei / Fotograf: Sebastian Karkus / pixelio.de

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Februar 2011 um 23:55 Uhr
 

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren

Werbung

   
 
Copyright © 2017 Independent Pressgroup. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.

 

tmpl by joohopia