Joohopia Template

Newsticker

Autoren-Log In

Karitatives

Möchten Sie Ihr Anliegen hier publizieren? Dann diesem Link folgen!

 
 

Philip zu Guttenberg: das einzig echte Plagiat PDF Drucken E-Mail
Politik
Autor: gata linda   
Dienstag, den 22. Februar 2011 um 11:05 Uhr

In Aachen begeisterte ein lockerer Auftritt des Bruders des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg:

"...und redet er noch so gewählt - das krause Haar bleibt stets gegelt...."

Mit seiner launig-eloquent präsentierten Karnevalsvertretung als Knappe von Verteidigungsminister Guttenberg brachte Philip zu Guttenberg einiges, was die Opposition an Geschütz gegen seinen Bruder aufgefahren hatte, humorig als Blindgänger verpuffen.

 

 

 

"Ich bin nur das Plagiat" titelt er locker bei Antritt seiner verschmitzt vorgetragenen Büttenrede, und das Publikum applaudiert.

Während er Merkel einen Humor, der zeitweilig im Keller vorhanden zu sein scheint, attestiert, bekommt Seehofer eine gute Portion an Mitgefühl ab:

"als wir mit unserer Rührung rangen und vor dem Baum recht schmalzig sangen "leise rieselt der Schnee...still und starr ruht der See..HOFER - Seehofer!

die Lösung man kann s kaum bestreiten - das grösste Irrlicht aller Zeiten...!"

(Und zu Seehofers Darstellung, er sei Guttenbergs Entdecker meinte er schmunzelnd)

"wenn er es sagt, dann wirds wohl stimmen, doch Traum und Wirklichkeit verschwimmen...!

Die Aachener waren sichtlich angetan von diesem Guttenberg-Plagiat, das auch nicht Halt machte, den eigenen Vater auf die Schippe zu nehmen, indem er verriet, weshalb Guttenberg Sen. nicht für die Entgegennahme des Ordens wider den tierischen Ernstes in Frage kam:

"die Knappensuche war frustrierend, und die Erkenntnis enervierend, dass in den den Regierungsspitzen, doch eher trübe Tassen sitzen".

Dem eigenen Vater galt ein scherzhafter Seitenhieb, wonach er ihm nach eigenem Bekunden zutraute, sich den Orden, den er stellvertretend entgegennehmen sollte, vielleicht selbst unter den Nagel zu reissen, mit einem unverhohlenen Fingerzeig auf das beachtliche Familienvermögen, das ja auch irgendwie begründet worden ist.

Mittlerweile ist Guttenberg senior, der vormals aus Protest gegen Streibl die CSU verliess – „Karl-Theodor hat mich dazu überredet“ – der CSU wieder beigetreten: „Die Partei gehört dringend entbetoniert. Das geht am besten, wenn man dazu gehört.“ Schwarzer Humor liegt anscheinend in der Familie. Passt also genau zur Partei.

 

 

  • Bildnachweis:
Karl Theodor zu Guttenberg / Alexander Hauk / pixelio.de
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 24. Februar 2011 um 13:02 Uhr
 

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren

Werbung

   
 
Copyright © 2018 Independent Pressgroup. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.

 

tmpl by joohopia