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Doch nicht out of Africa PDF Drucken E-Mail
Wissenschaft und Technik
Autor: gata linda   
Montag, den 21. Februar 2011 um 03:11 Uhr

Im American Journal of Physical Anthropology erschien eine wissenschaftliche Abhandlung der Funde von acht menschenähnlichen Zähnen, deren Alter auf 400.000 Jahre datiert werden.

Professor Avi Gofer, Ron Barkai und Professor Israel Hershkovitz von der Abteilung für Anatomie und Anthropologie der medizinischen Fakultät in Israel haben die Studie geführt, die den Nachweis erbrachte, dass es sich um menschenähnliche Zähne handele, welche in der Kassem-Höhle nahe Tel Aviv gefunden wurden.

100.000 Jahre alte Fossilienfunde

Die ältesten in Israel bislang aufgefundenen menschlichen Überreste datieren auf 100.000 Jahre, während die bislang ältesten Hinweise auf den Homo sapiens in Afrika gefunden wurden, weshalb die akzeptierte Lehrmeinung derzeit davon ausgeht, dass die Wiege der Menschheit in Afrika liege.

Der Fund erfordert jedoch, dass die Wissenschaft diese Kerntheorie nochmals auf den Prüfstand stellt, denn der Fund dieser hominiden Zähne erlaubt nun ganz neue Rückschlüsse.

Forschungsbericht

Darwins Theorien nicht mehr haltbar

Unter diesem Aspekt muss auch Darwins Theorie in vielerlei Hinsicht kritisch hinterfragt und ggf. korrigiert werden.

 

Schon Charles Darwin hatte 1871 vermutet, der Mensch habe sich in Afrika entwickelt, da seine nächsten Verwandten – Schimpansen und Gorillas – dort beheimatet sind. Seit 1924, als das damals älteste Fossil eines unmittelbaren Vorfahren des Menschen (Hominini) in Südafrika entdeckt wurde (das Kind von Taung), trugen zahlreiche weitere Fossilfunde dazu bei, dass Darwins Hypothese heute als sehr gut abgesichert gilt und daher Afrika von den Paläoanthropologen als die Wiege der Menschheit angesehen wird.

http://de.wikiped...Menschheit

Bereits zu früheren Zeitpunkten wurde diese Theorie angezweifelt:

Dmanissi-Funde in neuem Licht

 

 

Erstmals bei derart alten Menschen-Fossilien können zudem Aussagen über die Variationsbreite der anatomischen Merkmale in einer Population getroffen werden, was zu einer Neubewertung der Abgrenzung von Arten führen könnte, die – wie Homo erectus und Homo habilis – häufig nur anhand eines einzigen Unterkiefers definiert wurden. Fraglich geworden ist durch die Dmanissi-Fossilien auch die Annahme, Homo erectus habe sich in Afrika aus Homo habilis entwickelt; möglicherweise entwickelte sich Homo erectus erst nördlich der Levante, und Teile der Population wanderten später wieder zurück nach Afrika, andere Richtung Asien und Europa. http://de.wikiped...te_note-24

Diese Annahme scheint sich durch die neuesten Zahnfunde zu erhärten;

Ganz offensichtlich gibt es in der Paläoanthropologie noch viel Unentdecktes, sodass die Wissenschaft noch ein weites Feld vorfindet, um noch lange nach der tatsächlichen "Wiege der Menschheit" zu suchen.

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Februar 2011 um 16:03 Uhr
 

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